Kard / Kardianer
Allgemein:
Die Kard, beziehungsweise die Kardianer sind das heimische Volk des Planeten Tesra. Die Zivilisation dieser Spezies ist um einige Jahrtausende älter als die der Menschen. Im Weltbild der Kardianer rückten Religionen schon früh in den Hintergrund der Gesellschaft, was die Wissenschaft deutlich schneller und ungebremst voranbrachte. Im Fokus lag stets der Ausbau der eigenen Infrastruktur, sowie der technologische Fortschritt. Nur einige Kriege, welche hauptsächlich durch fanatische Sekten oder extremistischen Gedankengut hervorgerufen wurden, beeinträchtigten das Volk von Tesra bei seiner Entwicklung.
Die Perfektion von Architektur und Kultur prägt das Leben der Kardianer. Die geschwungenen Gebäude gleichen der Form von Muscheln und Schalen, welche beinahe makellos sind. Zugleich sind viele dieser Gebäude mehrere Kilometer hoch oder lang, wobei sie nicht selten in Brücken, Weltraumbahnhöfen oder Megabauten übergehen.
Etwa 2300 Jahre vor dem Erstkontakt mit den Menschen wurde Tesra von mehreren Meteoriten getroffen. In Folge dieser Einschläge wurde ein Drittel des Planeten verwüstet und beinahe eine Milliarde Kardianer verloren ihr Leben. Nach diesem Ereignis etablierte sich eine planetare Regierung und widmete sich vor allem der Raumfahrt, sowie der Abwehr kosmischer Bedrohungen.
Etwa 150 Jahre vor dem Kontakt zu den Menschen wurde Tesra Opfer einer extrasolaren Invasion. Das kriegerische Volk der Vyrakay griff das System rücksichtslos an, um neue Kolonien zu errichten, sowie die Bewohner von Tesra zu versklaven. Allerdings setzten die Kardianer sich zur Wehr und konnten dank ihres hohen technischen Fortschrittes die Invasion erfolgreich abwehren. Der brutale Erstkontakt zu einer fremden Spezies veranlasste die Kardianer dazu, die eigene Präsenz im All möglichst zu verbergen. Somit fokussierte sich die Kolonialisierung im All zunächst auf das eigene und nahegelegene Sternensysteme. Demnach ist der kardianische Sektor relativ klein, jedoch sehr Dicht besiedelt. Erst durch den Erstkontakt zu den Menschen hat sich die angespannte Lage der Kardianer etwas gelockert und ihr Volk öffnete sich auch anderen Spezies. Die Vyrakay sind jedoch stets ein Grund fremden Zivilisationen vorerst zu misstrauen.
Aussehen:
Kardianer haben einen humanoiden Körperbau. Ihre Haut ist ziemlich glatt, wobei es kaum Haarbewuchs gibt. Die Konturen der Gesichter sind etwas unterschiedlicher und haben durch natürliche Falten und linearer Hautverfärbungen beinahe amphibische Züge. Die Augen sowie deren Iris sind oft deutlich Größer als die der Menschen. Hauptsächlich in den Farben grün, blau, grau und in manchen Fällen, ausschließlich bei weiblichen Kardianerinnen, lila.
Kultur:
Das kardianische Volk verschreibt sich hauptsächlich der Forschung und der Wissenschaft. Ihre wissbegierige Persönlichkeit zeichnet sie aus, wobei sie sich gerne auf Logik und Fakten stützen. Aufgrund der invasiven Kämpfe gegen die Spezies der Vyrakay sind sie allerdings auch hervorragend in militärischen Belangen. Taktik, Strategie und ausgeklügelte Technik gehören dabei zu ihren Stärken. Ansonsten ist dieses Volk gegenüber fremden Spezies sehr verschlossen und zurückhaltend. Bemerkenswert ist ihre Stressresistenz, wobei ein Kardianer selbst in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Sie legen großen Wert auf freundliches Auftreten und nehmen vor allem das eigene Gastrecht sehr genau.