Initium Novum

Allgemein:

Durchmesser: 11605,7 Km

Umlaufdauer: 349 Tage (Im Kalender dennoch mit 365 Tagen im Jahr)

Rotationsdauer: 25 Stunden

Umlaufdauer von Horus: 31 Tage

Gravitation: 0,97 g

Atmosphärendruck: 1,14 atm

 

Geschichte:

Initium Novum wurde 2098 zusammen mit dem Eden-System vom HOFS-Teleskop entdeckt. Der Mond wurde ursprünglich als Eden bezeichnet, aufgrund seiner starken Ähnlichkeit zur frühen Erde. Die Tage waren ähnlich lang und die Bedingungen für Leben ideal. Inspiriert durch die tragischen Ereignisse auf der Erde wurde der Mond letztendlich als Initium Novum (Lat.: Neuanfang) bezeichnet. Der Mond umkreist mit zwei weiteren habitablen Monden (Hyena und Osiris) den blauen Gasriesen Horus, in einem stabilen Orbit. Die vorherrschenden Bedingungen, sowie die Tatsache drei so nah aneinanderliegender Habitate, war für die Menschheit so vielversprechend, dass eine großangelegte Kolonialisierungsmission geplant und durchgeführt wurde. Die sogenannte Pathfinder-Mission begann im Jahr 2100.

Nach dem Zerfall der menschlichen Gesellschaft auf der Erde, machte sich die Pathfinder-Flotte 2113 mit dem kürzlich entdeckten Überlichtgeschwindigkeitsantrieb (ÜLG) auf den Weg in das Eden-System. Dabei wurden sieben Milliarden Menschen auf zahlreichen Archen und tausenden großer Transportschiffen untergebracht. 66 Jahre später erreichte die Flotte den Planeten Horus und begann im Jahr 2178 mit der Besiedelung von Initium Novum. Der Aufbau der Außenposten und Städte ging mit Hilfe von Arbeitsandroiden und automatischen Maschinen sehr schnell, da diese Tag und Nacht auf den Baustellen arbeiten konnten. Binnen einiger Jahre wurden auch die beiden anderen Horus Monde besiedelt, sowie der Rest des Eden-Systems.

 

Geographie:

Die Oberfläche von Initium Novum ist etwa zur Hälfte mit Land bedeckt, hat allerdings auch vergleichsweise tiefe Ozeane.

Der Mond wurde in 5 Kontinente unterteilt: Nord- und Südpol, Palavan, Thetis und Europa.

Die vier Meere bestehen aus dem Mittelmeer, dem Südmeer, dem Nordmeer und dem großen Ozean. Über den gesamten Himmelskörper sind viele große Seen und Flüsse verteilt, an denen sich auch die meisten Städte ansiedeln.

Die Hauptstadt des Mondes ist Eden-City, an der drei weitere Großstädte angrenzen. Nördlich der Eden Bucht mündet ein breiter Fluss in einen größeren See, indem sich drei Inseln, sowie eine größeren Halbinsel befinden. Auf der Halbinsel erfolgte 2178 die erste Landung. Die gelandeten Archen und Pathfinderschiffe wurden mit in die Architektur der Stadt integriert und sind vorwiegend als Regierungssitz und behördliche Einrichtungen eingesetzt worden. Alle sich im See befindlichen Inseln, sowie die große Halbinsel und alle Flussmündungen liegen innerhalb der Stadtgrenze von Eden-City. Alle Großstädte von Initium Novum sind durch ein mehrgleisiges Hyperloopnetz miteinander verbunden, um nicht ausschließlich auf Shuttles und Flugzeuge angewiesen zu sein. Auf der Oberfläche des Mondes verteilen sich große Vulkane, von denen der Großteil bereits erloschen ist. Mehrere Gebirgsketten durchziehen die Landschaft. Das bekannteste Gebirge beheimatet die Großstadt „Monument-City“ auf der Nordhalbkugel, welche zwischen den weitläufigen Tälern erbaut wurde. Das größte Gebirge jedoch befindet sich auf der Südhalbkugel in West-Thetis, ist jedoch kaum von Menschen erschlossen.

Der Äquator ist vollständig mit tropischen Pflanzen bedeckt, wobei das Klima immer noch angenehm, sowie die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Nördlich und südlich vom Äquator erstrecken sich Mischwälder mit stellenweise weiten Graslandschaften. Trockene Wüsten sind eher klein und vereinzelt aufzufinden. Die größte Wüste liegt im Umland des Gebirges, sowie der gleichnamigen Großstadt „Nandar“. Je näher man den Polen kommt um so mehr nimmt die Konzentration von Nadelwäldern zu. Als natürliche Grenze von der Taiga und den Polen liegen weitläufige Kieswüsten, die ein Mal durch alle Zeitzonen führen. Die Pole selbst bestehen aus einer verschneiten Eisdecke auf dem Festland. Vereinzelt auch mit Gebirgen durchzogen.

 

Klima:

Auf Initium Novum herrscht ein moderates Klima. Die Durchschnittstemperatur beträgt um die 18°C. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Initium Novum um einen Mond handelt, gibt es keine Jahreszeiten.

 

Flora:

Die meisten heimischen Pflanzen auf Initium Novum ähneln denen der Erde, jedoch haben die Menschen zur Besiedelung eigene Pflanzenarten mitgebracht und auf dem Mond verbreitet. Die Oberfläche ist bedeckt mit üppigen Mischwäldern, wobei sich die Flora an die unterschiedlichen Klimazonen anpasst. 

 

Fauna:

Auf Initium Novum hat sich vor dem Auftauchen der Menschen, keine dominierende Spezies gebildet. Die Biosphäre ähnelt der Erde zu Beginn des Jura Zeitalters. Die vorherrschende Tierwelt war primitiv, jedoch trotzdem sehr vielfältig. Der Mensch hat mit Hilfe von Nachzüchtungen irdischer Tiere die Fauna des Mondes nachhaltig beeinflusst. Ab dem Jahr 2280 bestand die Fauna bereits zu 40% aus irdischen Arten. Zu den Arten welche es nicht von der Erde geschafft haben gehören unter anderem, Tiger, Giraffen, Elefanten, Eisbären, Pandabären, Pinguine, sowie sämtliche afrikanische Tierarten, als auch diverse Vogel und Affenarten.

 

Kultur:

Obwohl auf Initium Novum keine richtigen Landesgrenzen existieren, gibt es immer noch kulturelle Unterschiede. Dies ist abhängig gewesen von den Landeplätzen und der Ausbreitung der Nationen, welche bei der Pathfinder-Mission beteiligt waren. Ost-, und Zentralpalavan sind vorwiegend westlich, bzw. amerikanisch orientiert. Dies gilt ebenso für die Westküste des Mittelmeers. Der Westen von Palavan, sowie die Längengerade von Thetis auf der Höhe von Europa sind hingegen äußerst europäisch angehaucht. Nandar erinnert hingegen von der Architektur an das alte Persien und die Antike. Der Westen und Norden von Thetis entspricht der asiatischen Kultur. Vom japanischen an der Westküste bis hin zur chinesischen Kultur im Norden und dem Zentrum des Kontinents. Wohingegen in New Tokio alle asiatischen Kulturen mit modernster Architektur aufeinandertreffen und zusammenleben, ist die Stadt „Oka“ im Zentrum dieses Gebietes der kulturellste Ort des Mondes. Oka liegt an einem von Thetis vier großen Seen und entspricht von der Architektur, sowie der Kultur einer Kreuzung aus dem altertümlichen China und Japan. Die Grenzen zwischen Thetis und Palavan sind ebenso wie große Teile dessen Küste russisch geprägt. Dazu zählen auch verschiedenste Ortschaften nahe der Kieswüsten.

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