Hyena

Allgemein:

Durchmesser: 12008,7 Km

Umlaufdauer: 349 Tage (Im Kalender dennoch mit 365 Tagen im Jahr)

Rotationsdauer: 24 Stunden

Umlaufdauer von Horus: 19 Tage

Gravitation: 0,99 g

Atmosphärendruck: 1 atm

 

Geschichte:

Hyena ist der zweite Mond des Gasriesen Horus. 2098 wurde er zusammen mit dem Eden-System vom HOFS-Teleskop entdeckt. Fünf Jahre nach der Kolonialisierung von Initium Novum, begannen die Menschen damit auch Hyena zu besiedeln. 2183 wurden die ersten Siedlungen nahe der Wasserquellen errichtet, welche sich nach und nach zu Großstädten entwickelten. Durch die Gewinnung und Verarbeitung von Silizium in großen Mengen konnte sich die Gesellschaft schnell entwickeln. Die Produktion von technischen Komponenten wurde zur Haupteinnahmequelle der Wirtschaft. Jedoch blieb der Profit bei der wohlhabenden Oberschicht. Um die, sich immer weiter entwickelnden, Großstädte entstanden daher umso mehr Armenviertel, die im Laufe der Jahrzehnte zu ganzen Slums heranwuchsen.

Die Kriminalitätsrate außerhalb der Städte stieg daraufhin stetig an. Verschiedene Gruppierungen aus Plünderern und Gesetzlosen errichteten eigene Rückzugsorte und ganze Städte in der Wüste. Trotz aller Bemühungen der Polizei ließ die Kriminalität nicht nach. Aufgrund der hohen Gefahren im Ödland trauen sich Behörden nur selten außerhalb der sicheren Stadtgrenzen. In den entlegenen Regionen der Wüste gilt das Recht des Stärkeren, demnach kommt es nicht selten zu Kämpfen und Überfällen unter verfeindeten Gruppierungen.

 

Geographie:

Die Oberfläche von Hyena ist zu 98% mit Wüste bedeckt. Zu den auffälligsten Landschaftsmerkmalen zählen die großen Salzseen und die tiefen Canyons. Felsigen Gebirge beheimaten die größten Vulkane des Mondes und die weitläufigen Wüsten mit ihren Sanddünen erstrecken sich über den gesamten Himmelskörper.

Der gesamte Mond ist unterirdisch von einem ausgeprägten Höhlensystem durchzogen, welches nahezu vollständig mit Wasser geflutet ist. Unter dem sandigen Boden erstrecken sich somit Ozeane, Seen und Flüsse, welche nur über Höhleneingänge oder Oasen zugänglich sind. Diese unterirdische Wasserversorgung ist hauptsächlich für die lebensfreundlichen Bedingungen auf diesem Wüstenmond verantwortlich.

Die meisten Städte auf Hyena sind größtenteils sternförmig erbaut. Diese können vier bis sechs Ausläufer besitzen, welche sich vom Zentrum der Stadt wegbewegend in die Wüste ziehen. Diese sogenannten Stadtarme greifen an bestimmten Orten ineinander und schaffen dadurch eine bebaute Verbindung zu den anderen Städten. Im Endeffekt sind auf Hyena beinahe alle Großstädte miteinander verbunden. Die Gesamtform dieses Städtenetzes ist Hufeisenförmig mit einer Öffnung an auf der Südhalbkugel. Das Land innerhalb dieses Hufeisens wird Ödland/Wasteland genannt, wohingegen alles außerhalb dieses Stadtrings als Niemandsland/No Man’s Land bezeichnet wird. Diese beiden Gebiete beherbergen die größten Wüsten des Mondes und sind vorwiegend von Ödländern, Nomaden und Plünderern besiedelt. Außerhalb der Stadtgrenzen kann keine ausreichende Sicherheit gewährleistet werden. Daher sind die dünn besiedelten Wüsten ein Magnet für Kriminelle. Zu den größten Salzseen zählen der Hyena Lake, an welchem sich der Outlander Club befindet, der Sodium Lake, der Big Salt Lake und der Northern Lake, welcher sich über dem Nordpol des Mondes erstreckt.

 

Klima:

Die Temperaturen auf Hyena betragen im Durchschnitt am Tag 35-45°C. In den großen Sandwüsten kommt es nicht selten auch zu Temperaturen von 60-70°C. Nachts hingegen sind die Temperaturen meist angenehm und sinken je nach Wetterlage auch bis zum Gefrierpunkt. Natürlicher Schnee sammelt sich maximal über Nacht auf den Gipfeln der höchsten Gebirge, schmilzt dann jedoch bis zu den frühen Abendstunden vollständig ab. Die Trockenheit der Oberfläche führt zu regelmäßigen Sandstürmen. Wenn sich jedoch ausreichend viele Wolken am Himmel sammeln, kommt es sogar zu teilweise sehr schweren Regenfällen.

 

Flora:

Üppige Wälder sucht man auf Hyena vergebens. Die einzigen grünen Flecken dieses Mondes bestehen aus trockenen Steppen oder Wüstenoasen. Zu den dominierenden Pflanzen gehören größtenteils Gräser, Wüstenbüsche, Kakteen und Nadelbäume, welche gut an die trockene Umgebung angepasst sind. Dazu gibt es diverse Palmenarten, worunter sich auch die von den Menschen eingeschleppte Dattelpalme befindet. Trotz der resistenten Pflanzenarten gibt es auf Hyena keine dichte Vegetation.

 

Fauna:

Die Tierwelt auf Hyena beschränkt sich auf Arten, die gut mit dem Wüstenklima auskommen. Dazu zählen vorwiegend Reptilien, Käfer und Insekten. Die Mehrheit an Säugetieren sammelt sich in den Steppen und an den Oasen die von Felsen geschützt sind.

 

Kultur:

Die Gesellschaft Hyenas gleicht kulturell einem sehr bunten Flickenteppich, da auf diesem Mond allerlei Kulturen dicht beieinander leben. Hervorzuheben sind dabei die umstrittenen Lebensweisen der verschiedenen Gesetzlosen, welche vorwiegend das Ödland besiedeln. Diese äußert rauen und hart gesottenen Menschen bezeichnen sich selbst als Ödländer. Vorwiegend kriegerisch durchkämmen sie die Wüsten in gepanzerten und schwer bewaffneten Geländefahrzeugen.

Die Spaltung zwischen Arm und Reich wird jedoch nirgendwo deutlicher als in den Städten. Die modernen Stadtzentren und gläsernen Bezirke voller Wolkenkratzer werden nicht selten von riesigen Slums umrundet. An manchen Orten werden die Slums sogar mit 50 Meter hohen Betonwänden von den Vierteln der Privilegierten getrennt.

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